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Sonntag, 3. Juni 2012

Inspiration im Künstlerhaus...

... haben wir letztes Wochenende gesammelt.

Mit meinen Mädels war ich für drei Tage an der Mosel und haben in einem tollen Haus gewohnt, in dem alles ganz liebevoll und künstlerisch gestaltet war.
So konnten wir jede Menge Inspirationen sammeln:

Wände mit Mosaik.

Kunst auf Steinen ("Moselgeister")

Tolle Skulpturen.

An den Wänden großformatige, bunte Bilder.

Sogar Türen und Tore waren bemalt.

Und auf einem schönen kleinen Flohmarkt, haben wir einen Künstler entdeckt, der aus altem Silberbesteck Schmuck macht. Ich habe mir dieses Armband gekauft und bin ganz happy damit.


Bei so viel Inspiration, sind wir natürlich auch selbst kreativ geworden.
Wir haben alten Schmuck mitgebracht, auseinander gebröselt und neuen draus gemacht.
Dabei kam z.B. diese neue Kette heraus:


Und Jutta hat uns gezeigt wie man Stempel schnitzt.
Ich habe einen Pfau ins Gummi geschnitzt und auf Papier gedrückt sieht das dann so aus:


... Wer sich gefragt hat, was ich bei meiner Freitags-Kritzelei mit "filmreif" am letzten Wochenende  meinte: Wir waren unterwegs mit "neun Frauen und zwei Babys" - ich finde, das klingt filmreif :-)

PS:
Allen, die so einen schönen Trip nachmachen wollen, empfehle ich diesen Link (da hab ich mir auch ein paar der Bilder geliehen).

Samstag, 8. Oktober 2011

Ein letztes Stückchen...

...vom Urlaub in Vietnam, möcht ich euch noch zeigen. Habs so lange aufgeschoben, weil ich es verschenkt habe. Zwar an meine Oma ohne Internet - aber wer weiß ... die Omas heutzutage... :-)
Ich habe ihr ein Bild mitgebracht: eine vietnamisische Frau mit dem typischen Bambushut und den Tragekörben, mit denen sie immer durch die Straßen liefen.


Na, könnt ihr erkennen wie das Bild gemacht ist?

Nicht?

Dann hier noch mal näher:


Es ist

tatsächlich

GESTICKT!

Toll, oder? Ich finde es faszinierend!!

Mittwoch, 14. September 2011

Me Made: Praxistest

Wie versprochen gibt es noch die Berichterstattung, welche Sommer-MeMades den Praxistest im Urlaub bestanden haben. Mein Highlight kommt natürlich ganz zum Schluss...

Zuerst:
Das hochgelobt Wickelkleid.

Ich sag es kurz und knapp. Das Kleid hat mich nicht überzeugt. Ich habe es in meinem vierwöchigen Urlaub zweimal angezogen und war dann nur damit beschäftigt es am Hochfliegen zu hindern. Vermutlich lag es mit daran, dass es so ein luftig leichter Batiststoff ist, den ich zum Nähen ausgesucht hatte.
Fazit: leider durchgefallen. Wickelkleider sind mir zu freizügig ;-)

Dann war da noch: das lange Kleid.

Auch das habe ich in den vier Wochen nur drei oder vier mal angehabt. Das lang an der Kombination aus Länge und Vietnam. Oft waren die Städte einfach zu dreckig, so dass es mir zu schade war. Und oft war es auch einfach zu heiß. Auch abends. Aber wenn ich es anhatte, habe ich mich darin wohl gefühlt.
Fazit: ein Kleid, dass mal ein paar einheimische Sommerabend erleben muss. (Hiermit also bestellt: ein paar Sommerabende!)

Extra für den Urlaub genäht: hatte ich diese helle Jerseyhose.
...nur ein kleines, weil sehr verschlafenes
Bild aus dem Nachtbus....
Auslöser war der Hinweis einer Freundin, dass ich für abends helle und lange Kleidung brauchen werde... Brauchte ich aber nicht. Es war immer zu warm und gegen die Mücken war mir darum die Spray-Version lieber. Meine Mückenkombo (Hose plus rosa Hemden) habe ich darum kein einziges Mal getragen. Meine Hose aber schon. Sie war optimal für Nächte in Schlafzügen und -bussen.
Fazit: Zweckentfremdet, dann aber gut.

Für die Nächte: hatte ich uns Tropenschläfsäcke gemacht.

Oft haben wir sie nicht gebraucht, weil die meisten Betten sehr sauber waren und es dann auch immer ein Laken als Decke gab. Aber wenn die Betten und Decken mal nicht so sauber waren, war ich sehr froh sie zu haben und hab geschlafen wie in Seide :-)  (...is ja auch Seidenbatist der schöne Streichelstoff...)
Fazit: kein Muss, aber brauchbar. (... wir werden sie wieder eingepackt beim nächsten Mal)

Und zu guter letzt - ich nehm das Fazit vorweg - mein Highlight, das ihr noch nicht kennt, weil ich es noch ganz schnell am Abend vor der Abreise genäht habe:
Mein langer Rock.
Zwar gab es wieder das Problem "lang in Vietnam", aber trotzdem hat er mich komplett überzeugt.
Ich trug ihn auf dem Schiff während unserem Trip durch die Halongbucht und schwebte federleicht über Deck wie eine Seeprinzessin...

Ich trug ihn abends am Strand im Paradies (auf Phu Quoc) und der wunderschöne seidigweiche Stoff raschelte um meine Beine...


Ich trug ihn aber auch zurück daheim schon zu shoppen in der Stadt und auf einer Garten-Geburtstagsfeier... Und muss sagen: so ein langer Rock ist nicht nur schön, sondern Frau Trägerin fühlt sich gleich ein bisschen wie eine schöne Lady.
Aber (!!!) Frau muss sich nicht wie eine Lady verhalten, sondern kann auch ganz groß Schritte und Sprünge machen.


...und dann wolln wir doch mal schaun, ob die anderen MeMädels auch noch dem Sommer hinterherhängen oder sich schon herbstlich kleiden...

Sonntag, 11. September 2011

Hunderte bunter Lampions...

...gab es in Hoi An:


Alle handgemacht aus Bambus und Seide. 



Diesen hier hab ich ausgesucht und mitgebracht. Für Brigitte. Und sie hat ihn auch schon aufgehängt - schaut mal in ihr Gartenhaus

Samstag, 10. September 2011

Abgestempelt...

... wird nun in Zukunft das ein oder andere meiner "Peckstücke".
Denn ich habe mir aus meinem Vietnam-Urlaub ein Mitbringsel mitgebracht, das ich liebe!
Einen handgeschnitzten Stempel:


Als ich den kleinen Stempel-Laden in Hanoi entdeckte, haben mich die vielen, vielen handgeschnitzten Stempel umgehauen. Und als der Holzkünstler dann fragte, ob ich meinen Stempel "with or without name" haben wolle, konnte ich es kaum glauben...  natürlich WITH !!!
Der Künstler machte sich an die Arbeit...


...und nach ein paar Stunden, konnte ich meine Schätze abholen. Und ich war begeistert!


Ein Stempel für mich und ein Stempel für Jutta.

Noch habe ich nicht die optimale Druckfarbe, aber trotzdem bin ich ganz happy, wenn ich meinen Holzstempel aufs Papier drücke...


Sonntag, 4. September 2011

In der Schneiderstadt Hoi An...


...kannst du dir über Nacht schneidern lassen, was dein Herz begehrt: Kleider aus echter Seide, Jacken, Hosen, Anzüge.
Wir waren drei Tage da und natürlich war der Gedanke für mich als Schneiderlein sehr verlockend...


Natürlich wäre ein Kleid aus Seide toll zu haben – aber wann soll ich das anziehen? Also nur ein bisschen drum herum geschlichen, Stoffe gestreichelt und dagegen entschieden.
Die Jackenschnitte hatten es mir angetan und eine Jacke für die kalte Jahreszeit könnte ich sogar tatsächlich gebrauchen – aber wir waren mit Rucksack unterwegs und eine Jacke wiegt natürlich und muss mitgeschleppt werden. Also ein paar Fotos vom Modell geschossen unter die Rubrik „irgendwann mal selber nähen“ gespeichert und dagegen entschieden.  (Hat jemand solche Schnitte irgendwo gesehen?)

Naja und dann quasi in letzter Sekunde: habe ich in einem Lädchen eine kurze Hose gesehen und gedacht: genau so eine bräuchte ich noch für diesen Urlaub. Also sind wir mal reingegangen in den Laden....
Die Verkäuferin war nett, hatte Mann und süßes Kind mit im Laden und brachte es auf den Punkt: „For you it`s fun, but you help me a lot.“
Und schwupp di wupp hatte ich zur Hose noch ein Sommerkleidchen (aus einem Stoff über den ich im Nachhinein den Kopf schüttele) und für meinen Freund ein Hemd bestellt. Also wurden schnell die Stoffe ausgesucht und unsere Körper vermessen.

 

Sie und ihr Mann werden nun die ganze Nacht durch nähen und morgen Nachmittag sei alles fertig, versprach die Verkäuferin (...was wichtig war, weil wir abends in unseren Nachtbus zur Weiterfahrt steigen mussten).
Als wir aber am nächsten Tag unsere Sachen holen wollten, saß die Gute mit Mann und Freunden im Laden bei einem Bierchen und hatte irgendwas zu feiern. Unsere Sachen waren noch nicht da – aber sie war auch nicht erschrocken, rief irgendwo an und sagte, dass in einer halben Stunde alles fertig sei und gebracht werde.

Bleibt die Frage: Wo rief sie an? Wer brachte unsere Sachen vorbei? Und vor allem: Wer hat sie denn nun genäht?? 
Hmmm... Privatdetektive unter euch?  ;-)

Bleibt leider weiterhin die Einsicht, dass die Sachen qualitativ zu wünschen übrig lassen.

ABER:
Ich hab die Hose sehr viel angehabt, werde die Knöpfe (die alle schon mehr oder weniger abgefallen sind, einfach noch mal festnähen) und fand das Gefühl, dass etwas extra für mich gemacht wurde irgendwie dann doch faszinierend - und hab sogar die erste Anprobe fotographiert:

 

Dienstag, 30. August 2011

Indigo-blau...


...sind alle meine Beutestücke von meiner zweitägigen Wanderung durch die Berglandschaft im Norden Vietnams mit Reisfeldern und kleinen Dörfern, in denen die ethnischen Minderheiten leben.


Ich muss gestehen, dass ich Haarband, Grütel und Tasche nicht gekauft habe, weil sie mir so gut gefielen. Vor 10 Jahren, ja, da wär das genau mein Fall gewesen – aber jetzt steh ich nicht mehr so auf diesen Stil...
ABER: die Frauen der ethnischen Minderheiten in den Dörfern um Sapa haben ihre Verkaufstrategie gut drauf:  Jeden Morgen wandern sie 11 Kilometer in die Stadt, wo die Touristen ankommen und wandern dann die 11 Kilometer mit ihnen wieder zurück in ihr Dorf. Auf diesem Weg freunden sie sich mit dir an, bieten ihre helfende Hand beim steilen Abstieg auf matschigem Weg, flechten dir Haarschmuck aus Gräsern und stellen die geübten englischen Fragen zu Herkunft und Alter. Tja und nach stundenlanger gemeinsamer Wanderung, da kaufst du dann eben – und zwar bitte von jeder deiner neuen Freundinnen ein Stück... und schwupp di wupp: schon bist du Besitzerin vieler blauer Web- und Stickarbeiten.

Sehr interessant fand ich, dass wir in den Dörfern auch den Entstehungsprozess der Handarbeiten sehen konnten. 

Treffpunkt der Frauen. Hier wird genäht und gestickt.
Seht ihr die blauen Hände? Das kommt vom Indigo.
Und hier wird der Stoff gewebt. Noch ist er weiß, aber vor dem Haus
wartet schon der Bottich mit der Indigofarbe.

Besonders fasziniert hat mich aber dieses kleine Pflänzchen:


Dieses unscheinbare kleine Grün ist die Indigopflanze.
Laut unserem Guide wird die Pflanze einfach in ein Fass mit Wasser gelegt und nach ein paar Wochen sieht das ganze dann so aus und man kann Stoff damit färben. Je nachdem wie lange diese Küpe steht, um so heller oder tiefer wird das Blau.



Ich würde das gerne mal selbst ausprobieren. Ich habe schon im www gesucht und werd nicht so recht schlau. In Deutschland wachsen wohl auch Pflanzen mit indigoiden Farbstoffen, wenn auch nicht die identischen wie in Asien. Aber meist ist von Zusätzen zum Wasser die Rede.
Kennt sich da jemand aus? Hat schon mal jemand mit Indigo gefärbt - nicht mit einem Pulver, sondern mit der Pflanze selbst? Geht es wirklich nur mit der Pflanze, oder muss noch was dazu - Pipi zum Beispiel... Dann überleg ich mir das nämlich doch noch mal, ob ich`s wirklich ausprobieren will :-)


Sonntag, 28. August 2011

Ich war da, wo der Pfeffer wächst...


... bin aber nicht da geblieben. 
Ich bin wieder hier!
Zurück aus Vietnam. Zurück aus einer anderen Welt. 

Für euch zuerst mal nur ein kleiner Überblick über das, was es dort am meisten gab.
Reis, Vitamine und viel zu viele "No"s.

Ich habe Reis wachsen sehen...
... Frühlingsrollen aus Reispapier gemacht...
...und ganz viel Reis gegessen.
Ich habe Obst zum Schnäppchenpreis erstanden...
... selbst gegessen...
... und auch mal was abgegeben.
Leider musste ich viel, viel zu oft "no" sagen.
Zum Beispiel zu dieser jungen Dame.
"Buy from me", sagt sie gerade...
... aber das sagten alle und ich konnte nicht von
allen kaufen.
Das war manchmal schwer.


Wir hatten vier Wochen vollgepackt mit Erlebnissen, Erfahrungen und neuen Eindrücken. Das passt nicht alles auf diesen Blog, aber ein bisschen was werde ich euch noch berichten in den nächsten Tagen:
Ich werde euch von den Handarbeiten der ethnischen Minderheiten, meinen Erfahrungen aus der Schneiderstadt Hoi An und den traditionellen Kunsthandarbeiten der Vietnamesen berichten - und euch natürlich auch meine Beutestücke zeigen.
Natürlich wird es auch ein kleines MeMade Resümee geben: Kleid, Wickelkleid, Rock, Hose, Schlafsack – was hat sich im Praxistest bewährt?


Montag, 13. Juni 2011

Flirten ist erlaubt...

... oder?

Am Wochenende war ich mit meinen Mädels unterwegs - und hab geflirtet: mit Hamburg.
So eine tolle Stadt!
Sie hat mir ein bisschen den Kopf verdreht und ich hab ein bisschen mit so Gedanken gespielt wie: dort wohnen, dort ein Lädchen eröffnen, dort glücklich sein...

Es war aber auch so schön...
Wir sind durchs Schanzenviertel gebummelt, mit dem Böötchen über die Alster gefahren, haben Milchkaffe mit riiiesigen Milchschaumbergen getrunken, einen Flohmarkt geplündert und auf der Reeperbahn getanzt.

Begeistert war ich vor allem von - ja klar zuerst natürlich von meinen Mädels! Ein Wochenende mit neun guten Freundinnen ist wunderbar - aber auch von:


...den vielen, vielen kleinen Lädchen im Schanzenviertel. Da haben wir ganz vieles mitnehmen können - Ideen in unseren Köpfen und Kleider, Schuhe, Sachen in unseren Taschen und Tüten.
Hier bei Redesign wurde z.B. neue Kleidung aus alter. ... Und in meinem Kopf wird gerade schon ein Rock aus einem meiner Pullover...



... den Kleiderständern mit den Rosatönen :-) ... ich habe ein Kleid erstanden, das aus einem ziemlich rosastichigen Braun ist.


... der Livemusik in einem Pub - in dem wir getanzt haben bis Schuhe und Füße geschunden waren.


Mein Fazit: Hamburg ist eine super Stadt.
Aber: Nach Hause kommen ist auch immer schön!!

Ach Kölle - ich flirte ja nur ein bisschen... Du weißt doch, dass mein Herz an dir hängt...

Sonntag, 15. Mai 2011

Für die Sommerreise...

... nach Vietnam habe ich uns heute diese beiden kleinen Fliegengewichte genäht, mit gerade mal 110g perfekt für einen Rucksackurlaub.

Na, was könnte denn das sein?


Schön verpackt im Stofftäschen...


... ist dieser wunderschöne leichte und streichelzarte Seiden-Batist...


Aufs Bett legen...


... aufklappen...


... hineinschlüpfen...


...zudecken.


So schläft es sich wunderschön und seidenweich in allen vietnamesischen Betten. Auch wenn das Laken und das Kopfkissen mal nicht den saubersten Eindruck machen sollten. 


Am nächsten Morgen wird dann zusammengerollt, eingepackt und weitergereist. 


In Travler-Fachsprache nennt man sowas Tropenschlafsäcke und im entsprechenden Fachgeschäft kosteten die billigen Varianten 40 Euro. Der Stoff für meine hat 12 Euro pro Stück gekostet. Und so wunderschön farbenfrohe hat der Travelexperte auch nicht in seinem Sortiment gehabt.

...Vorfreude... :-)