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Donnerstag, 20. Oktober 2011

Burda im Unterricht...

... gab es heute bei mir.
Denn in der neuen Burda ist der Bericht über die fertige Patchworkdecke, für die meine kleinen Künstler Stoffstücke gestaltet, sich schweren Herzen zu Gunsten des guten Zweckes getrennt und eingeschickt hatten. Erinnert ihr euch? (Wenn nicht: klick)

Hier noch mal mit Zoom:

Wie ihr sicher ohne Mühe :-) erkennt sind die Werke meiner kleinen Künstler in der großen Decke verarbeitet worden und ABGEDRUCKT.
IN EINER ECHTEN ZEITUNG.
Mit Argusaugen haben sie jedes der Minibildchen durchgeguckt und ihre tatsächlich wiedergefunden.
Da gab es viele ganz stolze Glitzeraugen.
...und eine happy Lehrerin.

Sonntag, 18. September 2011

"Das Leben ist so schön...

... wie Schokoladenkuchen."


Ihr habt Glück, dass diese Zapperdockels noch traurig sind. Denn wenn Zapperdockels traurig sind, dann werden sie durchsichtig und man kann ihre Gedanken sehen. Eben haben die Zapperdockels noch gedacht, das Leben sei so traurig wie ein schwarzer Stein. Und nun sind sie ganz durcheinander und voller Gedankenfetzen. Denn gerade haben die Kinder aus meiner Klasse versucht sie davon zu überzeugen wie schön das Leben ist. 
Schaut schnell hin... denn die Kinder hatten schlagende Argumente und sicher sind die Zapperdockels gleich nicht mehr traurig und nicht mehr durchsichtig.  


"wie eine knallrote Schaukel" und so schön "wie der Himmel" 

"wie ein Schokoladenkuchen" und so schön "wie tauchen"

"wie ein bunter Blumenstrauß" und so schön "wie eine Blume"

"wie 6 Monate Ferien" und so schön "wie ein Tag am Strand"


Tipp: Der Zapperdockel und der Wock ist ein tolles, tolles Buch. Das man einfach nur vorlesen, aber auch schön im Unterricht einsetzen kann.

Sonntag, 10. Juli 2011

40 cm Stoff...

...gestalten und damit anderen Kindern helfen?
Habe ich die Kinder in der Schule gefragt und ihnen von der Burda-Aktion erzählt.
Die Antwort war ganz klar:

WIR HELFEN

Also haben wir letzte Woche fleißig Seidentücher bemalt. Ich habe die Seide dann eben noch auf weiße Baumwollstücke genäht, damit wir auch den Teilnahmebedingungen entsprechen und finde das Ergebnis wunderbar! 9 tolle Stücke = 45 Euro für die Tribute to Bambi-Stifung:



Das Gute an der Technik der Seidenmalerei ist, dass ein schönes Ergebnis vorprogrammiert ist. Und die Kinder haben Spaß am Besonderen und an den leuchtenden Farben.
Der kleine Künstler dieses Stückes war ganz unglücklich und unzufrieden mit seiner Konturenzeichnung. Ich habe ihm dann gezeigt, wie er im Hintergrund mit den Farbverläufen spielen kann und er war ganz happy mit seinem Bild.


Also Mädels - was die Kinder können, können wir doch auch, oder??
40 cm Stoff schnappen und ein bisschen gestalten, ab zu Burda für den guten Zweck und nebenbei entsteht so eine große Patchworkdecke, an der wir gemeinsam gearbeitet haben. Ich finde die Idee super!

Dienstag, 21. Juni 2011

So schmeckt der Sommer-...

-anfang!
Mein Glas war schon fast leer, als mir gerade noch rechtzeitig einfiel, dass ich euch doch teilhaben lassen könnte an meinem Sommeranfang-Erdbeer-Eistee.


Rezept aus der Brigitte Nr.11 2011.
Unbedingt nachmachen und mit Eiswürfeln und Sonnenschein genießen!!

500 g Erdbeeren
1 Bio-Zitrone
200 g Zucker (ich hab etwa 150 g genommen)
2 EL Rooibostee
Erdbeeren schneiden. Zitrone auspressen. 
Erdbeerstückchen und Zitronensaft mit dem Tee und dem Zucker aufkochen und ca. 5-10 min köcheln lassen.
Durch ein feines Sieb gießen,
Fertig und im Kühlschrank etwa eine Woche haltbar.


Und hier noch das "Rezept" für die Badekugelverpackung.



Kopieren, auf die Rückseite einer schönen alten Tapete kleben, ausschneiden, falten, zusammenkleben.

Montag, 20. Juni 2011

Soap, der Nachtrag.

Hier kommt noch die Rückmeldung, dass die Seifenoper ein gutes Ende genommen hat. Wir waren bereits kurz vor Ende des Schulfestes ausverkauft und die Kinder waren glücklich. 


Die Badekugeln sind auch noch in ihre Häuschen eingezogen und wurden ebenso fleißig gekauft wie die Seifen. Das Rezept hat mir eine stille Mitleserin und liebe Freundin gemailt (Danke Vera!!) und ich gebe es hier mal an alle Interessierten weiter.

6 TL Maismehl
10 TL Mandelöl oder Walnussöl
8 Tüten Backpulver
Lebensmittelfarbe
Duftöl
Backförmchen

Alles miteinander vermengen und so lange mit den Händen verrühren bis der Teig krümmelig wird. Dann aus dem Teig kleine Kügelchen formen und in die Backförmchen legen. Die Badekugeln müssen dann noch für mindestens einen Tag zum Aushärten in den Kühlschrank.


Einen guten Tipp zum Formen der Kugeln hatte ich hier noch entdeckt (leider zu spät Abends, um bis zum nächsten Morgen noch einzukaufen): einen Tischtennisball halbieren und als Förmchen benutzen.


Zu euren (An-)Fragen:

Ich bin Sonderschullehrerin. Es ist also keine Grundschule, an der ich unterrichte, sondern eine Förderschule. Weil wir eine Schule mit Förderschwerpunkt Sprache sind, müssen wir uns aber auch an den Grundschulmodus halten. Ich habe einfach frühzeitig angefangen, so dass wir vieles tatsächlich im normalen Kunstunterricht geschafft haben und in der letzten Woche gab es projektartige Phasen, in denen wir dann in den Endspurt gegangen sind.

Die Schablone habe ich leider in der Schule vergessen. Ich stell sie rein, sobald ich sie hier hab...

Freitag, 17. Juni 2011

Soap, Kapitel drei...

Heute gabs den Endspurt zum Thema Seife herstellen. Morgen ist unser Schulfest und alles musste fertig werden. Nachdem wir heute noch verpackt, geklebt und getackert haben, konnten wir unsere Seifenergebnisse auf unserem Verkaufstisch drapieren.


Bei uns im Angebot: 

Kokos-Seife
Seife raspeln, mit warmem Wasser und Kokosflocken
wieder zusammen kneten und einmal in rosa Seifenflocken
wälzen)
Marmor-Seife
(hellblaue und rosa Seife raspeln, mit warmem Wasser und
Rosenduft zusammen kneten)
Kamillen-Seife und Blüten-Orangen-Seife
(Kamille: gelbe Kamillenseife raspeln, mit warmem Wasser
und Kamillenteeblättern wieder zusammen kneten)
Blüten-Orangen: Seife raspeln, mit warmem Wasser,
getrockneten Blütenblättern und Orangenduftöl wieder
zusammen kneten)
Konfetti-Seife
(eine Erfindung der Kinder: Seife grob raspeln und mischen,
man kann auch Badesalz dazu mischen)

 Das war aber noch nicht alles. Denn in diese süßen kleinen Verpackungen, die wir aus alten Tapetenstücken gefaltet haben, werden morgen noch unsere Badekugeln einziehen. 


Die Verpackungsidee hab ich  - Dank Lisas Tipp - hier gesehen. Die Schablone liegt noch in der Schule, wenn Interesse besteht, bring ich sie nächste Woche mit und scanne sie für euch ein...
Die Badekugeln samt Rezept zeig ich euch dann morgen oder übermorgen. Noch lagern sie im Kühlschrank, weil sie recht ölig sind und ich nicht möchte, dass die wunderschönen Schachteln alle matschig werden. 

Dienstag, 7. Juni 2011

Das Algen-Stulpen-Foto...

... gibt es hier noch nachgereicht.
Und sogar im Einsatz.
Heute war nämlich Tanzprojekt.
Ein tolles Projekt an unserer Schule, bei dem eine echte Tänzerin in die Schule kommt. ...In zwei Wochen haben die Kinder ihren großen Auftritt und heute war Probe.

Ihr seht:
Hier die Algen-Arme in Aktion:

 

Und hier die Fische-Finger zwischen den Algen schwimmen:

 

Ihr seht leider nicht:
das Wasser, weil das heute nicht geprobt wurde
(das ist etwas schade, weil es besonders schön aussieht:...eigentlich schwingen andere Kinder ein weißes Tuch über den Liegenden in Wellen auf und nieder)

PS - bin übrigens längst versöhnt mit der Extra-Näharbeit am Wochenende, weil die Kinder sich so gefreut haben (merke: was glitzert, kommt gut an) und weil so ein paar "schlichte" Requisiten dann auch tatsächlich eine tolle Wirkung haben.

Donnerstag, 2. Juni 2011

Soap, Kapitel zwei...

...Seife machen aus Seifenraspeln.

Letzte Woche gabs hier einen Hilferuf von mir - weil mir die Seifenherstellung, die ich mir ausgeguckt hatte (Seife raspeln und mit warmem Wasser plus ein paar Zusatzstoffen wieder zusammen matschen) nicht so überzeugend vorkam.
Ich DANKE euch für eure Tipps (auch für die per Email) und werde versuchen sowohl Badekugeln als auch Badepralinen auch noch zu machen, weil mich beides sehr überzeugt hat.
Viel mehr überzeugt hat, als meine Seifenidee!!
...Aber ich muss gestehen: Ich war etwas kurzfristig dran.
Am Donnerstag habe ich gepostet und Freitag hatte ich schon Kunstunterricht.
Drum habe ich einfach mal angefangen und mit den Kindern Seife geraspelt (und bin mal davon ausgegangen, dass sich schon was draus machen lässt)



Entsprechend erleichtert war ich über Susannes Kommentar, dass sie diese Technik auch schon mit Kindern erprobt hat. Ich kann auf jeden Fall schon mal bestätigen, was auch Susanne geschrieben hat:
Die Kinder lieben es, Seife zu raspeln.
Und die Seifenraspeln sehen sooo schön und sooo lecker aus, das einer aus Versehen mal probiert hat. 
Und (Achtung Erkenntnis!!): es schmeckte nicht.



Das Problem "Woher bekomme ich Blütenblätter?" habe ich einfach gemeinsam mit den Kindern gelöst. Sie haben die Blütenblätter gesammelt, gezupft und mitgebracht und getrocknet haben wir sie im Klassenzimmer auf der Fensterbank.


Am Mittwoch sind dann unsere ersten Seifen entstanden. Version eins: Blütenblätter mit Orangenduft:


Version zwei: Kokusraspeln für den Peelingseffekt und gleichzeitigen Duftspender mit rosa Seifenflocken verziert:


Version drei: leider misslungen. Ich hatte Donnerstagabend spontan noch Badekristalle gekauft und hab der dritten Gruppe eben diese Salze in ihre Seife gestreut. Leider mussten wir feststellen, dass die Seife sich dann nicht mehr matschen ließ, weil sie sich irgendwie nicht mehr richtig verbunden hat (ich schätze ein chemisch zu erklärendes Problem, das ich leider nicht erklären kann)


Gruppe drei hat sich tapfer damit abgefunden, dass es nächste Woche weiter geht mit Seife matschen und Frau Lehrerin dann nicht einfach irgendwas unerprobtes in ihre seife streut...

Ich werde euch auf dem Laufenden halten wie diese "Soap" weiter geht.

Donnerstag, 26. Mai 2011

Eure Hilfe beim Seife machen...

...ist gefragt!

Ich möchte Seife machen.
Für den Bazar beim Schulfest.
Mit den Kindern selbstverständlich.
Soweit der Plan...

Gemerkt habe ich mittlerweile:
1. Beim herkömmlichen Seife herstellen sind die Kinder das Problem - bzw. nein natürlich nicht die Kinder, aber die Kombination von Zutaten wie Laugenstein, stark erhitzten Ölen und Kindern...
2. Seife einfach einschmelzen, um sie irgendwo rein zu gießen, klappt bei mir nicht so einfach. Es dauert eine kleine Ewigkeit (die für Kinder viel zu lang ist) und am Ende ist doch nicht alles geschmolzen, sondern eher ein Seifenschaum. Heißt die Lila Seife wird dann weiß...
3. Ich kriege Rosenblätter und ähnliches nicht einfach im Geschäft und habe keine Ahnung woher. (naja, also aus dem Garten einer netten Nachbarin vielleicht, aber ich schätze sie müssten getrocknet sein... oder?)

Meine Lösung fürs erste.
Seife aus Seife.
Seife raspeln, etwas Wasser und ein paar Blüten (wenn ich welche hätte) oder Kräuter (aus dem Kräuterdöschen aus dem ich sonst meine Pizza würze??) dazu, kneten und trocknen lassen.



Und hier noch das Ergebnis meines Schmelzversuches. Ich hab es mittlerweile in drei Stücke geteilt und schlecht sieht es nicht aus, aber es ist halt nichts für ungeduldige Schüler (und ungeduldige Lehrerinnen).


Und die Moral von dem Bericht:
Geht es besser wirklich nicht?

Habt ihr Erfahrungen, kennt bessere Möglichkeiten und verschenkt ein paar Tipps an mich? (alles für den guten Zweck versteht sich :-): Der Erlös geht halb in die Klassenkasse und halb nach Afrika)

Mittwoch, 4. Mai 2011

Armbänder zum Muttertag...

... haben ich mit den Kindern gebastelt. Die Kinder wussten: Jede Frau und drum auch jede Mutter liebt Schmuck. Sie waren also schwer begeistert von der Armband-Idee und geduldig mit der Bastelei beschäftigt.

Zutaten: Jersey-Stoff-Streifen, Muggelsteine, Wolle.

Einen Faden um den Stoffstreifen binden, so dass er sich einrollt.
Einen Muggelstein hineinschieben, einwickeln wie ein Bonbon und mit
der Wolle dahinter den Stoff stramm wickeln. Dann den nächsten
Muggelstein.... 
... und den nächste und den nächsten...
Den Faden immer an der Hinterseite um den Stein herumführen.
Zum Schluss: Begeisterung!!!
... und die Herausforderung alle Hände in die Mitte zu halten,
wenn jeder Angst hat, man könnte sein Armband evtl nicht ganz so gut
sehen, wie das eines anderen....

Montag, 21. Februar 2011

Isomatten, die übrig bleiben...

... weil man zu faul ist, seine Turnübungen zu machen, sollte man für anderes nutzen.
Ich hab ja schon meine Schutzhüllen für Fotoapparat und Laptop gezeigt.
Hier die Weiterverwertung der verbliebenen Isomatte in der Schule:


Wir gehen am Sonntag beim Karnevalsumzug mit und werden Afrikaner. Drum haben wir gelben Stoff gekauft und beschlossen ihn zu bedrucken. Nachdem ich verschiedene Druckstöcke getestet habe, hab ich mich für die Isomatte entschieden und empfehle sie hiermit weiter. Die Kinder können die Formen selber aufzeichnen und leicht schneiden. Dann mit Holzleim auf ein Stöck Kantholz kleben, trocknen lassen und losdrucken.

Freitag, 15. Oktober 2010

Ohne Sorgen..


Unser Thema war Afrika. In Kunst hatten wir Savannenbilder gemacht, aber die Kinder wollten lieber „was mit Magie“ machen.
Also haben wir in unserem wunderschönen „Sag mir wie ist Afrika“-Bilderbuch ein Stück über die Geister und die Magie gelesen – Die  Kinder fanden das spannend, bezweifelten aber, dass es tatsächlich so viele Geister in Afrika gibt. Dann haben wir die Geschichte von der Prinzessin Ixmucane gehört und Sorgenpüppchen gebastelt. Die Kinder waren begeistert!  Sorgen - haben sie mir erklärt - haben sie nämlich alle... und an der Wirkung der kleinen Püppchen zweifelte darum keiner von ihnen. 



Freitag, 17. September 2010

Der Sommer war heiß...

... so heiß, dass wir es in der Klasse kaum noch aushalten konnten – die Kinder nicht und ich auch nicht.
Da dacht ich mir: wir müssen raus und was mit Wasser machen. Also haben wir gefilzt. Einfach auf dem Steinboden mit ganz viel Wasser und Geplansche.
Und weil dann die Ferien (zum Glück) ganz schnell kamen, war keine Zeit noch lang was aus unseren Filzflächen zu nähen. Also haben wir geschnitten, geknotet und …getackert.
So hält die Handytasche zwar nicht für die Ewigkeit, aber die Kinder waren ganz stolz, weil sie es alleine hingekriegt haben. Da denk ich mir doch, wir gehen einfach mit der Mode und machen uns im nächsten Sommer neue Handytäschchen – ganz nach dem neusten Trend.