* Einen Plan geschmiedet: Vieles im Schrank wird immer
enger. Drum habe ich mir mein Schwangerschafts-Weihnachtskleid noch mal aus
einem schwarz-grauen Stoff zugeschnitten. Bei dem Wetter wäre das aber ohne
Futter viel zu kalt. Schnell war ein Plan gemacht: Ich nähe mir ein Wendekleid. Ich hab das Kleid noch mal aus schwarzem Romanit-Jersey zugeschnitten. Es soll ein Kleid
werden, das ich nach Belieben wenden kann. Mal schwarz, mal gemustert... Ich
bin gespannt, wie es klappt.
* Eine Entscheidung getroffen: Leider werden die roten
Stiefel mich nicht durch den Winter begleiten. Die Farbe ist zwar super, der
Schnitt aber nicht. Nachdem ich nun mehrmals mit ihnen am Spiegel
vorbeigeschlichen bin, werde ich sie zurückschicken und statt dessen braunen Fußes
durch den Schnee stapfen.
* Enttäuscht festgestellt: Der viele Schnee ist zwar
wunderschön anzusehen, aber er backt nicht. Darum wurde aus unserem Plan, einen
schönen Schneemann und eine schwangere Schneefrau in den Garten zu bauen, nur
ein weißes Häufchen.
* Endlich angekommen: Eine wunderschöne handgemachte
Häkeldecke, die ich ersteigert habe. Sie soll künftig unser Bett zudecken,
wenn keiner drin liegt. Damit das dann auch immer schön aussieht und keine
Bettdeckenmuster durchscheinen, werde ich sie noch mit weißen Laken
hinterfüttern.
* Von der lieben Schwester bekommen: Kissenbezüge, die
wunderbar zur Decke passen. Sie war nämlich bestens über meinen Plan eines schön
verpackten Bettes informiert. Einen Bezug hat sie selbst bedruckt. Na, wer
errät die Doppeldeutigkeit?
* Stimmt eigentlich nicht: Der Spruch, dass Schwangere für
zwei essen. Aber die Verkäuferin der
Konditorei hat das wohl anders gesehen. Mein Kuchenstück war deutlich
überdimensioniert – geschafft hab ich es locker. Stimmt also vielleicht ab und an
doch, der Spruch...
* Und: Die erbetenen Fotos vom dicken Erdbeermädchen gibt’s natürlich
erst zu Karneval...