Dienstag, 22. Februar 2011

Me Made: lustig

Die Frau, die einmal die Woche für ein Tanzprojekt zu uns in die Schule kommt, kommentierte mein Outfit so:
Frau: "Hallo Frau P. Sie sehen aber lustig aus heute."
ich: "lustig?"
Ihr Blick auf meinem Rock: "Ja, äh ... lustig, also ich meine fetzig."
Na dann.
Ich speichere "lustig" und "fetzig" mal unter neudeutsche Komplimente - oder was meint ihr?



Im Rahmen der Me-Made-Monat Schrankausmistung hab ich meinen H&M-Punkterock wieder ausgegraben, auf den Haufen für weggeben geworfen, den Stoff für noch schön befunden, doch behalten und den Schnitt von "zieh ich nicht mehr an" (=A-Linie über die Knie) geändert auf eine schmalere und kürzere Form. 
Dazu trag ich meinen Nuno-Filz Schlauchschal. Entstanden in einem Nunofilzkurs, in dem ich die Technik Seidentücher mit Wolle zu verfilzen gelernt habe. Meine Erfindung die Verlängerung an der Vorderseite. Grund: Ich friere halt ungern am Hals (hatte ich ja gestern schon erwähnt) und den Lappen kann man wunderbar in den V-Ausschnitt vom Pullover stopfen. Das Foto, wo ich den Lappen raushängen lasse, ist nur zum Zeigen des Prinzips, in echt wird er immer reingestopft - auch das letzte Foto noch mal zwecks Verständlichkeit.... Und dass ich soviel Wert auf Verständlichkeit lege lieg daran, dass ich mein Lappen-Prinzip ziemlich sinnvoll finde und hiermit weiterempfehle!

Montag, 21. Februar 2011

Isomatten, die übrig bleiben...

... weil man zu faul ist, seine Turnübungen zu machen, sollte man für anderes nutzen.
Ich hab ja schon meine Schutzhüllen für Fotoapparat und Laptop gezeigt.
Hier die Weiterverwertung der verbliebenen Isomatte in der Schule:


Wir gehen am Sonntag beim Karnevalsumzug mit und werden Afrikaner. Drum haben wir gelben Stoff gekauft und beschlossen ihn zu bedrucken. Nachdem ich verschiedene Druckstöcke getestet habe, hab ich mich für die Isomatte entschieden und empfehle sie hiermit weiter. Die Kinder können die Formen selber aufzeichnen und leicht schneiden. Dann mit Holzleim auf ein Stöck Kantholz kleben, trocknen lassen und losdrucken.

Me Made: Pimp my T-Shirt

Heute nur ein gepimptes Teil.
Im Winter stört es mich, wenn ich so einen freien Halsausschnitt habe. Das verhindere ich entweder mit schönen Tüchern - oder eben mit höher geschlossenen T-Shirts. Dieses hab ich so hoch zugemacht, dass es auch da noch wärmt, wo der Pullover schon vorbei ist.
Ging schnell. Ich hab den Stoff vorne drauf genäht, über den Saum drüber, so dass er schön mit dem Rand abschließt. Ich hab mal ne Innenansicht dazu gemacht, vielleicht ist es dann verständlicher...



Den Stoff den ich benutzt habe, find ich super. Und hab mir noch ne Tasche für meinen Fotoapparat mit draus gemacht. Zum Schutz vor Erschütterung hab ich eine Isomatte zerschnibbelt und als Innenfutter benutzt.
Für meinen kleinen Laptop hab ich die Isomattentechnik nochmal gemacht und danach hab ich beschlossen meine Nähmaschine mit solchen Sticheleien in Zukunft in Ruhe zu lassen.
Jetzt fahr ich erstmal in den Stoffmarkt und suche Stoff für Karnevalskostüme aus... Und heute abend dann vielleicht nochmal mehr zur kreativen Verwendung von Isomatten...

Sonntag, 20. Februar 2011

Me Made: Making off

Making off - Teil 1: Schlauchkleid
Nachdem ich am Freitag wohl etwas für Verwirrung gesorgt hatte, hab ich mir gestern beim Frühstück mal einen Bleistift geschnappt und diese Zeichnung angefertigt:

Ich hoffe sie sorgt für mehr Klarheit bezüglich des Kragens. Ansonsten auch hier nochmal das Kleid ohne mich:


Making off - Teil 2: Fotos.
Weil mein Freund sich am Freitag köstlich über mein Fotogeturne amüsiert hat: So sieht mein Stativ aus...

Ich hänge die Kamera immer an meine Kleiderpuppe und stütze sie mit zwei Nadeln ab.
Also ein stilechtes Schneiderinnen-Stativ :-)

Zum posten hatte ich gestern keine Zeit, weil unsere große Atelier-Einweihungsparty angesagt war.  Und sie war so richtig, richtig gut!!! Heißt: Ich bin auch eben erst aufgestanden, trag heute nur Jeans und Pulli und gleich ist aufräumen und putzen angesagt.

Darum statt Outfit heute auf Wunsch von Frau Kichererbse ein paar Karten in groß:



Freitag, 18. Februar 2011

Me Made: Schlauchkleid

Am Dienstag hab ich mir ein Strickkleid genäht!
Der Stoff ist auch einer von denen, die sehr lange liegen mussten. Hab mich vor dem Strick gefürchtet - dachte es zieht sich beim Nähen und war verblüfft wie leicht es ging.
Einen Schnitt gabs nicht: Es ein Schlauchkleid: Stoff zum Schlauch geschlossen, oben Stückchen schmaler geschnitten, so dass Rollkragen und Schultern entstanden und die Taille ein kleines bisschen abgenäht. Fertig:



Wohlfühlfaktor hoch. Gemütichkeit total. Beweglichkeit pur: Dehnt sich zu allen Seiten. Arme hoch beim Tanzen oder Schimpfen (manchmal müssen wir Lehrer ja auch mal die Hände über dem Kopf zusammenschlagen) ist also hier gar kein Problem.
Vielleicht hätte ich es einen Tick länger lassen können. Aber ich hab ja ne Hose drunter. Also ist es ok für die Schule, oder? - Die anwesenden Mütter bitte - Seit ihr geschockt von solchen Lehrerinnen?

...Gestern im Atelier hab ich schon mal ein paar Frühlings- und Osterkarten genäht für unserem Atelierverkauf:

Donnerstag, 17. Februar 2011

Me Made mit Pünktchen

Heute hab ich mein Pünktchenkleid an.
Der Schnitt ist aus der Burda 8/2009 (Nr. 128). Ich finde das Kleid toll, aber beim nächsten Nähen würde ich zwei Sachen ändern: das sehr hoch geschlossene Dekolleté verändern und die Zusammen-Naht von Oberteil und Unterteil würde ich grader machen.
Drum trag ichs am liebsten so: mit einem Tuch um den Hals und meinem Lieblingsgürtel, den ich mir aus San Francisco mitgebracht habe. Mit dem kann ich mir ein bisschen High-Ashbury-Flair in meine Outfits zaubern.



... Fotos heute mit lauter Musik und Haare-Schütteln-Bildern.
Apropos Musik - ein Manko des Kleides: zum Tanzen nicht so gut geeignet, wie sich heute rausstellte. Ich habe mit den Kindern unseren Karnevalstanz geübt und kriegte meine Arme gar nicht hoch genug :-)

Mittwoch, 16. Februar 2011

Me Made: neu

So heute gibts noch mal was, was zu Ehren dieses Monats fertig genäht wurde - nachdem es hier eine kleine Ewigkeit angefangen herumlag.
Ich habs ohne Schnitt genäht und erst saß es gar nicht: viiieel zu weiter Halsausschnitt...
Dann hab ich die Fältchen vorne rein genäht und jetzt gehts. Zumindest hat es heute  die Feuerprobe in der Schule bestanden. Habe keine kritischen Kommentare geerntet - und Kinder sind da ja bekanntlich sehr ehrlich.
Nur frag ich mich - und euch - ob ich die Falten noch "festbügeln" sollte, oder sie besser so fluffig lasse.
Was meint ihr (falls man überhaupt erkennen kann, was ich meine)?