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Sonntag, 5. Februar 2012

Fragen und Antworten.

Ich habe 11 Fragen bekommen.
Die Fragen hab ich von Frau Wirbelwind hier bekommen und die Antworten gibt es von mir jetzt hier:


1. Was ist Deine Lieblingsfarbe und wo findet sie sich bei Dir am häufigsten wieder (Wohnung, Deko, Schmuck, Kleidung ...)?
Rostrot bis bordeauxrot (zeitweise auch lila) und rosa und türkis und schwarz und grau. Aber nicht alleine. In der Wohnung kombiniert mit viel weiß. An mir kombiniert mit allem außer gelb.

2. Zu welcher Tageszeit bist Du am kreativsten?
Abends. 

3. Hast Du eher selbstgemachtes an den Wänden hängen oder gekauftes?
Selbstgemachtes: Fotos auf Leinwänden, Stoffbilder, Pappmache"kunst", dies Bild vom Schwesterlein und eins hab ich auch mal gemalt - fürs Bad:


4. Was war die schönste Nachricht, die Du im Januar bekommen hast?
...die Schwangerschaft einer Freundin.

5. Frühstückst Du werktags lieber Müsli oder Brötchen?
Müsli (Brötchen müssten ja erst geholt werden)

6. Was hast Du als letztes im Kino gesehen?
Rubbel die Katz. ...war lustig.

7. Warum lebst Du dort, wo Du lebst?
Ach – das ist eine lange Geschichte. Ich wohne in Hürth. Und das ist genau genommen nicht mehr Köln. Und jeder Hürther würd so gern ein Kölner sein. Und vorher wohnte ich in Köln und mein Herz hängt an Köln... Aber als ich nach dem Studium mit meinem Freund zusammenzog, bot sich das hier einfach beruflich an. Und es ist ja fast Köln!!!

8. Welches ist der beste Beziehungstipp, den Du von Deinen Eltern oder einem Verwandten bekommen hast?
Hmmm... Weiß ich gar nicht mehr. 

9. Welches war Dein Lieblingsbuch als Kind?
...Auch schwer... Meine Kindheit ging ja jahrelang... Jetzt noch in meinem Regal übriggeblieben und nicht in die Kiste im Keller gewandert - Moment - ihr dürft raten, welches der Bücher von früher übrig geblieben ist....



...richtig, dieses hier:


Von Steven Kellogg „Malvine in der Badewanne“

10. Bist Du mit Deiner Berufswahl, die Du direkt nach der Schule getroffen hast, zufrieden und arbeitest Du noch immer in diesem Bereich?
Ja ich arbeite noch immer als Sonderschullehrerin... bin ja auch erst seit drei Jahren fertige Lehrerin. ...Der Job ist in Ordnung. Aber manchmal wär ich gern was anderes. Irgendwas mit einem ganz normalen 8 Stunden Tag, nach dem man nach Hause kommt und mit der Arbeit fertig ist.

11. Bei welchem Lied musst Du sofort mitsingen?
Momentan: Sombody that I used to know. 

Und wenn ich alles ganz richtig verstanden habe, denk ich mir jetzt 11 Fragen aus und geb sie an die nächsten weiter. 
Ich mogel ein bisschen und teil die Fragen etwas auf:

Die ersten vier gehen an Frau Kichererbse.
Was ist dein Beruf?
Was sind das für Waldtage von denen du manchmal berichtest?
Was macht die Naturpädagogik aus?
Was macht ihr ganz konkret im Wald? - Kannst du uns das mal zeigen und uns vielleicht sogar mal mitnehmen einen Tag lang? 


Die restlichen sieben gehen an paprika, evas werk, augusthimmel und signora aurora. (Tolle Blogs - unbedingt mal hinklicken, wenn ihr sie noch nicht kennt!)
Verrätst du uns...
... welchen Künstler du gern magst?
... ob du einen „textilen“ Künstler kennst?
... welches Bilderbuch du magst?
... welches Gedicht dir gerade einfällt?
Und zeigst du uns...
... dein liebstes Bild an deiner Wand?
... den Blick aus deinem Fenster?
... deinen Kreativplatz?



Samstag, 4. Februar 2012

Zur Verschiebung von Prioritäten...

... kam es gestern Abend im Atelier.
Nicht meine Nähmaschine war mir das wichtigste Gerät dort, sondern plötzlich wurde dieses gute Teil unabdingbar:


Ein Heizlüfter, den ich - wohl in weiser Vorahnung - mal sehr günstig erstanden habe.
Wir zwei sind ganz dicht zusammengerückt und erst dann konnte ich mich auf meine Nähmaschine einlassen.

Genäht wurde an diesem Stück.


Das Oberteil von einem Kleid.
Anproben gabs gestern nur an der Puppe... Weil sooo viel Power hat mein lieber Heizlüfter dann auch wieder nicht :-)

Habe an diesem Stück übrigens nicht nur genäht, sondern auch französisch gelernt.
Französische Nähte! - Gefallen mir ausgezeichnet.

Mittwoch, 1. Februar 2012

Frage zum Me Made

So - hier bin ich wieder.
Heute morgen gabs ja schon Teil eins meines heutigen Posts.
Jetzt gibt es Teil zwei.
Mit der Frage:
Darf eine Lehrerin anziehen was eine Lehrerin anziehen will?

Dazu Frau Lehrerin in ihrem natürlichen Lebensumfeld....



...und diese Fakten:

Ich achte darauf, dass Röcke nicht zu kurz werden und immer blickdichte Leggins drunter sind.
Ich achte auf meinen Ausschnitt. weil ich mich Tag täglich viel über Kindertische beuge.
Ansonsten zieh ich an, was ich anziehen möchte.
Weil ich mir denke: wo soll ich es denn sonst anziehen?

Meine Meinung:
Ich habe den Eindruck, dass es den Kindern (ich bin an einer Schule mit Kindern bis Klasse 4) reichlich egal ist, was ich trage.
Sie sagen so gut wie nie etwas zu dem was ich so trage.

Heute natürlich prompt ein Kommentar.
"Du hast da was komisches" 
Gemeint waren die Aufhänger an den Ellbogen auf meiner neuen Strickjacke. 
"Wofür ist das?"
"Das soll schön aussehen."
"Achso."


...
und noch die versprochene Verlinkung (für paprika :-):
Rock
Shirt
Loop


Freitag, 1. Juli 2011

Ein MeMade Tagebuch...

...könnte man ja mal schreiben. War die Idee von Meike. Und die Umsetzung erfrischend frei gestaltbar.
Darum eröffne ich ein neues Kapitel und werde euch zwischen all den anderen Stücken ab und zu auch Einblicke in meinen Alltag gewähren. Das können natürlich immer nur Bruchstücke desselben sein und darum soll das Kapitel auch so heißen.
Me Made Tagebuch schreibe ich immer dann, wenn mir meine MeMade Stücke irgendwas erwähnenswertes bescheren. Also weniger die Idee der Auswertung (wie oft trag ich MeMade - wie bei Meike) sondern mehr die Idee: was macht denn MeMadeMode mit mir und meinem Leben...

heute also

Aus dem Tagebuch eines MeMädels
1.Juli

Das Aufstehen, war so schwer heute.
Obwohl ich grad geduscht habe, bin ich noch gar nicht richtig wach, als ich vor dem Kleiderschrank stehe.
Ich zieh meine neue Jeans an.
Und ein T-Shirt brauch ich noch.
Da liegen fünf Stapel mit T-Shirts oder Blusen. Ich finde nichts, was passt.
Ich bin so müde.
Ich will nicht arbeiten.
Neidischer Blick zum Bett.
Immer darf der so lange schlafen.
Ich nehme irgendein T-Shirt und beim Überziehen wird mir klar, dass zu dem lila Shirt meine rosa Schuhe nicht passen. Die passen aber so schön zur Jeans. Auch egal heute.
Noch einen Tag rumkriegen, dann ist Wochenende.
Ich trödel beim Frühstück und muss mich plötzlich beeilen.
Auf dem Weg raus noch schnell meine Lieblings-MeMade-Tasche gegriffen.
Im Auto laute Musik.
Stimmung schon wacher.
Im Lehrerzimmer Kollegin K.: „Das ist aber eine schöne Tasche.“
Stimmung steigt.
Über Tasche gucken, merken wir gar nicht, dass die Klingel heute kaputt ist. Als wirs merken, haben wir fünf Minuten vom Arbeitstag schon geschafft.
Stimmung gerettet.

Ab Betreten des Klassenzimmers ist meine Kleidung völlig egal.
Da gibt es nur zwei Fälle, in denen mir bewusst wird, was ich anhabe.
Fall 1: sie hindert mich an irgendwas. Letztes Mal passiert bei meinem rosa Kleid, in dem ich beim Tanzen nicht die Arme hoch kriegte.
Fall 2: die Kinder sagen „Du siehst aber schön aus heute.“ – Ja...sowas kommt vor... manchmal :-)