Mittwoch, 31. Oktober 2012

Leere Wände...


...brauchen Bilder!
Und wer keine hat, der macht sich welche.
Zu Beginn der Herbstferien war ich mit Schwester, Mutter und Schwägerin in Spe im Atelier und habe gemalt. 
Seit langem mal wieder. 
Mit Öl. 
Das riecht so schön nach Kunst :-) 
Mein letzter Malversuch war mit Acrylfarben gemalt. Und der Vorteil ist ganz klar, dass sie schneller trocknen und man unkomplizierter immer wieder drüber malen kann.
Diesmal habe ich zum ersten Mal mit einem Spachtel gearbeitet. Das ging gut mit Ölfarben. Der Hintergrund war mit dieser Technik schnell gemacht. ...nur das Gegenständliche Darstellen ist schwerer. Aber ich finde man erkennt, dass es eine Frau ist. Mit einem großen Hut. 


...Und dass der so groß ist hat natürlich nichts mit dem Spachtel zu tun, sondern mit der Mode ;-)

Das Bild ist zwar etwas unruhig, aber die Farben gefallen mir. Die würden z.B. ins Esszimmer passen. Aber auch ins Schlafzimmer. Mal sehen.... Solche Wandentscheidungen brauchen bei mir immer etwas Zeit. 

Samstag, 27. Oktober 2012

Zurück...

Ich war nicht weg. Ich war nur nicht hier.
Aber ihr kommt so fleißig jeden Tag vorbei... Das freut mich und darum bin ich jetzt wieder da.

Zuerst mal mit einer Antwort, die ich noch schuldig bin.
Zum Rosenschränkchen-Post wurde ich gefragt, wie denn das mit der Serviettentechnik genau funktioniere?

Und das geht so:

Du brauchst:

Servietten mit schönem Muster oder Motiv.
Serviettenkleber oder Kleister (Vorteil vom Serviettenkleber: es ist eine Kombination aus Kleber und Lack und du muss anschließend nicht mehr nach lackieren)
Einen weichen Pinsel.
Etwas das du verschönern willst - hier ein Blumentopf. (Achtung: die Serviettentechnik ist nicht deckend, d.h. die Struktur von deinem Gegenstand wird hinterher noch zu sehen sein, also keine gemusterten Dinge aussuchen.)



Ziehe die obere Schicht mit dem Muster von der Serviette ab.


Lege die Serviette so auf den Gegenstand wie du es möchtest und trage den Kleber von der Mitte aus auf. Bläschen einfach rausstreichen.


Mein Serviettenblumentopf passt dank der ausgesuchten Serviette nun wunderbar zur Wandfarbe.


Der Topf steht übrigens auf Rollcontainern von Ikea. Die Rollen einfach weglassen und in die Beschriftungsfächer verschiedene Reste von gemusterten Tapeten stecken - fertig ist ein schöner Fernsehunterschrank.


Ach und natürlich auch nicht zu unterschätzen: eine schöne Blume für den Topf aussuchen. Denn eigentlich ist sie der Star, der dem Blumentopf seinen Glanz verleiht. 

Donnerstag, 30. August 2012

Ein schnelles Rosenschränkchen...

... habe ich mit Hilfe der Serviettentechnik gemacht.


Das kleine Holzschränkchen stand ewig unbehandelt in meinem Arveitszimmer. Für mein neues Arbeitszimmer musste es auch etwas schicker werden.
Also hab ich die Fronten der Schublädchen mit Rosenservietten vom Aldi beklebt und gleich erstrahlt alles in einem neuen Licht.
I like.



Mittwoch, 22. August 2012

Meine Esszimmer-Vorhersage...

... ist abhängig von der Wettervorhersage.

Es war heiß die letzten Tage. Es war zu heiß, um weiter zu werkeln.
Aber weil die Wettervorhersage Abkühlung verspricht, wage ich hier meine Esszimmer-Vorhersage:
Es wird bald weiter gehen mit dem Möbel Streichen.
Nur nicht direkt mit Tisch und Stühlen, da kam mir nämlich noch was dazwischen: ein Schrank.
Den brachte mir meine Mama letzte Woche und wir haben gleich angefangen:

Erst mal abschleifen...

...grundieren....


... und Pastellblau anstreichen.

So steht er nun hier und wartet, dass ich seine Schubladen und sein Oberteil in Angriff nehme.

Montag, 13. August 2012

Ich bin drin...

... im Haus!!
Und darum auch so wenig im Internet. ...und hier auf meinem Blog war ich auch schon so lange nicht mehr. 
Es gibt einfach jede Menge zu tun. 
In unsere leeren vier Wände haben wir jede Menge Kisten und all unsere Möbel geschleppt. Dann wurde ausgepackt, eingeräumt, hin und her geschoben, montiert und angeschraubt.
Jetzt ist es schon ganz wohnlich, obwohl noch immer tausend kleine Dinge warten, dass sie dran sind und erledigt werden. ...und die Küche fehlt noch. Anfangs machte das Camping-Feeling Spaß, aber so langsam...

Egal. 
Ich habe ein tolles Stoffschnäppchen geschlagen. Gardinenstoff für 1,99 den Meter. 
Im Atelier ist genug Platz zum Abmessen und Zuschneiden und so waren die Gardinen fürs Esszimmer schnell fertig. 


Leider habe ich festgestellt, dass Gardinen schwer zu knipsen sind - so gegen das Licht und darum bekommt ihr im hängenden Zustand nur eine untere Ecke zu sehen. 


Der Stoff passt wunderbar zu meiner restlichen Esszimmerplanung.
Ihr erinnert euch vielleicht an meinen ersten Stuhl, den ich dafür weiß gestrichen habe. 
Nun ist der zweite dran gewesen in einem pastelligen kiwigrün.


Und der letzte dieser Sorte wartet noch auf ein Pastellblau.


Dann muss ich irgendwo noch drei weitere Stühle finden, die dann ebenfalls weiß, grün und blau gestrichen werden. Und der Tisch bekommt weiße Beine.


Soweit der Plan. 
Ich zeig euch, wenn es mit der Umsetzung weitergeht.

Aber jetzt liege ich erst mal ein bisschen hier: 


Und gucke hier:

Donnerstag, 19. Juli 2012

Praktisch,...

... dass ich die im Moment gar nicht brauche:


Mein Garten und das Wetter erledigen momentan alles alleine. 
Und überraschen mich immer wieder.
Heute entdeckt:
Eine versteckte kleine Rose. 
:-)


Alles lieb gemeint! - Ich danke auch!
... aber ich wiederhole:
Liebes Wetter, ich bin bereit für Sonne!

Was? Stress? Keine Zeit zu gießen? 
Pustekuchen:


Die Regale sind leer. 
Die Kisten gepackt. 
Garten ich komme und ich werde gießen was das Zeug hält.
...und mich kümmern um meine Rose.

Denn wir wissen ja:

"Die Zeit, die du für deine Rose verloren hast, 
sie macht deine Rose so wichtig."
(Antoine de Saint-Exupéry)




Sonntag, 15. Juli 2012

Möglicherweise wartet der Sommer...

... auf mich.
Nachdem es auch heute wieder nur in Strömen geregnet hat und so langsam aber sicher alle Freundinnen die Flucht in sonnigere Lande angetreten haben, begann mir das zu schwanen: Möglicherweise wartet der Sommer darauf, dass ich sommerfein bin.

Und weil ich dieses Mistwetter auf keinen Fall länger verantworten will, bin ich ins Atelier gedüst und habe mein Kleid fertig genäht.

Das Oberteil wie hier, etwas gekürzt.


 Einen Streifen als Passe drangesetzt. 


Den restlichen Stoff doppelt gelegt, 
(so dass ich den Saum für unten gespart habe - ha!)
eingekreuselt und an die Passe genäht. 

Ohne Gürtel finde ich es etwas lang und die 
Passe sitzt nicht auf der Taille, wo ich sie gern hätte...


...mit Gürtel gefällt es mir gut.


Lieber Sommer, ich bin bereit. Also lass dich endlich blicken!!!!
...und wenn du gut bist - dann näh ich dir noch einen Rock.
...und wenn du richtig gut bist, dann kriegst du auch noch ein Kleid... schöne Stöffchen hätte ich noch...
Na?? Was sagst du??