Sonntag, 20. Januar 2013

Sternpunkte zur Woche


 * Einen Plan geschmiedet: Vieles im Schrank wird immer enger. Drum habe ich mir mein Schwangerschafts-Weihnachtskleid noch mal aus einem schwarz-grauen Stoff zugeschnitten. Bei dem Wetter wäre das aber ohne Futter viel zu kalt.  Schnell war ein Plan gemacht: Ich nähe mir ein Wendekleid. Ich hab das Kleid noch mal aus schwarzem Romanit-Jersey zugeschnitten. Es soll ein Kleid werden, das ich nach Belieben wenden kann. Mal schwarz, mal gemustert... Ich bin gespannt, wie es klappt.

* Eine Entscheidung getroffen: Leider werden die roten Stiefel mich nicht durch den Winter begleiten. Die Farbe ist zwar super, der Schnitt aber nicht. Nachdem ich nun mehrmals mit ihnen am Spiegel vorbeigeschlichen bin, werde ich sie zurückschicken und statt dessen braunen Fußes durch den Schnee stapfen.


* Enttäuscht festgestellt: Der viele Schnee ist zwar wunderschön anzusehen, aber er backt nicht. Darum wurde aus unserem Plan, einen schönen Schneemann und eine schwangere Schneefrau in den Garten zu bauen, nur ein weißes Häufchen.

* Endlich angekommen: Eine wunderschöne handgemachte Häkeldecke, die ich ersteigert habe. Sie soll künftig unser Bett zudecken, wenn keiner drin liegt. Damit das dann auch immer schön aussieht und keine Bettdeckenmuster durchscheinen, werde ich sie noch mit weißen Laken hinterfüttern.

* Von der lieben Schwester bekommen: Kissenbezüge, die wunderbar zur Decke passen. Sie war nämlich bestens über meinen Plan eines schön verpackten Bettes informiert. Einen Bezug hat sie selbst bedruckt. Na, wer errät die Doppeldeutigkeit?


* Stimmt eigentlich nicht: Der Spruch, dass Schwangere für zwei essen. Aber die Verkäuferin der Konditorei hat das wohl anders gesehen. Mein Kuchenstück war deutlich überdimensioniert – geschafft hab ich es locker. Stimmt also vielleicht ab und an doch, der Spruch...


* Und: Die erbetenen Fotos vom dicken Erdbeermädchen gibt’s natürlich erst zu Karneval...

Mittwoch, 16. Januar 2013

Me Made: warmer Rock für kalte Tage




Ich trage den Rock, den ich im letzten Moment des letzten Winters genäht habe und darum „Abschiedsrock“ genannt habe. Quasi für den Abschied vom Winter.
Jetzt ist wieder Winter und mittlerweile ist es auch wieder kalt genug für den Rock. Der ist nämlich einer von der warmen Sorte. Und weil er oben rum immer etwas weit war und der Stoff sich der Figur anpasst, ist er an diesen kalten Tagen hoch im Kurs. Der Schnitt ist wieder dieser hier aus der Burda 1/2009.


Aber statt einer schönen Taille, zaubert er mir nun einen warmen Babybauch.

Dazu trage ich diese Bluse.
Die habe ich mal ohne Schnitt genäht und wenn ich sie anhatte, habe ich sie immer als etwas unförmig empfunden. Wenn ich sie jetzt über meinen Bauch spanne, kann sie nicht mehr viel verrutschen und gefällt mir fast besser als vorher :-)

Die anderen MeMädels gibt es hier.

Dienstag, 15. Januar 2013

Auf dieser Erde...

...heißt ein Gedicht, das mir einfällt, wenn ich auf den Schnee schaue, der da draußen im Dunklen glitzert. Ich mag den Schnee, obwohl ich wegen ihm heute zu Hause geblieben bin und nicht noch durch den Berufsverkehr ins Atelier gefahren bin. Mein Kleid nähe ich ein anderes Mal fertig... 
Jetzt kuschel ich mich vor den Kamin und für euch gibts das wunderschöne Gedicht von Guggenmoos:

Zwei Pferde gingen bekümmert
im Gänsemarsch durch den Schnee.
Sie traten in ein Gartenhaus,
das hatten sie selbst gezimmert.
Dort zogen sie ihre Halfter aus
und tranken Kaffee.
Doch unter dem Deckel der Zuckerdose
fanden sie keine süßen Brocken,
fanden sie eine Herbstzeitlose
mit angezogen Knien hocken
(sie hatte sich vor dem Frost verkrochen
und sah nun mit blaßlila Augen her).
Ich kann nicht mehr
sagte das eine der Pferde,
es ist alles so Winter auf dieser Erde.

(Guggenmoos, Die Wundertüte)


Herbstzeitlose von hier 

Sonntag, 13. Januar 2013

Sternpunkte der Woche


* Nach einer großen Portion Denksport beim Ärmelbündcheneinnähen und ein paar Schwierigkeiten mit der Maschine ist es fertig: mein Jäckchen für den kleinen Mann im Bauch.


* Beim Bummel durch den Sale-Dschungel festgestellt: gerade sind offenbar Oberteile modern, die vorne kürzer sind als hinten. Schade. Für Schwangere wär deutlich besser anders rum.


* Auch ungünstig: weit geschnittene Pullover mit überschnittenen Schultern. Die machen sich mit Babybauch auch nicht so gut.

* Aber ein Shopping Erfolg ist zu vermelden: Ich habe spontan schon ein Karnevalskostüm erstanden. Ich werd Erdbeere. Eine runde, dicke Erdbeere :-) ... schwieriger wird, wo ich feiern kann ohne dass es zu eng und zu verraucht ist.

* Die armen Vögel in meinem Garten kommen ganz durcheinander: Weihnachten haben sie die Rückkehr des Frühlings gefeiert, geflirtet und im Gartenteich gebadet und nun ist der wieder zugefroren.

* Der Liebste haut jeden Morgen ein großes Loch in das Eis auf dem Teich: Für hartgesottene Vögel, die gerne Eisbaden und vor allem für die Fische.

* Ein altbekanntes Problem ist aufgetaucht: im Zalando-Paket waren zwei Paar schöne Stiefel. Jetzt stehen sie hier, gucken mich an und warten auf meine Entscheidung. (...ich finde ja die roten sehr verlockend....)


* Zur Abwechslung gibt es auch ein neues Problem: aus einem meiner Zähne ist eine große Ecke rausgebrochen. Darunter leidet vor allem meine Zunge, die es nicht lassen kann an den scharfen Kanten zu spielen.  ...und in meinem Kopf spukt der Spruch „jedes Kind kostet einen Zahn“...

* Und: Neuen Friseur ausprobiert = neue Frisur bekommen ;-)

Mittwoch, 9. Januar 2013

Me Made: passt noch


An die Frau kommt, was noch passt.
Heute mein Trägerrock Nummer zwei (Burda 9/2007 Nr 121). Wegen seines relativ dünnen Stoffs ist er nicht so heiß geliebt ist, wie die Nummer eins. Aber ich ahne, dass es gerade dieser Stoff ist, der es jetzt noch in die Katergorie „passt“ befördert.  
...die Nummer eins passt nämlich nicht mehr.



Damit es nicht zu kalt wird hab ich diesen Schwangerschaftsrock drunter gezogen. Das was unten rausblitzt passt farblich wunderbar und bequem ist die ganze Kombination auch. 

Was den anderen MeMädels passt, seht ihr heute wieder hier


Dienstag, 8. Januar 2013

Viele alte T-Shirts...

... vom Freund werden im Schrank oder auf dem Dachboden aufbewahrt, weil es Erinnerungsstücke sind. Erinnerungsstücke an die Basketballkarriere meines Liebsten. Das eine ist von dem Turnier und das andere von dem und mit diesem wurde er erster und mit jenem zweiter....
Ich habe schon einige Argumente ausprobiert, die alten Dinger mal auszusortieren. Bisher erfolglos.

"Wenn du mir ein altes T-Shirt von dir gibst, könnte ich ein Jäckchen für den kleinen Mann draus nähen" probierte ich mein Glück.
Tja und was soll ich sagen.
Ein kleiner Nachfolge-Basketballer ist anscheinend genau das, was hier entstehen soll :-)
Ruckzuck hatte ich einen ganzen Haufen alter T-Shirts und Trikots hier liegen.

Hier also das erste Projekt:

Das ist das T-Shirt.


Ich habe mich natürlich informiert, welche Bestandteile des Drucks die Wichtigen sind und diese erst mal ausgeschnitten. Aus dem grauen T-Shirtstoff habe ich das Jäckchen zugeschnitten und dann ein bisschen rumprobiert, wie ich die Motive neu anordnen kann ...und habe mit ein bisschen Babystoff kombiniert.


Dann hab ich die Motive aufgebügelt und festgenäht.
Gefüttert wird das gute Stück mit superweichem Stoff, der mal ein Biberbetttuch war.



Noch fehlen Rand und Knöpfe und die Bündchen sind auch noch nicht festgenäht.
Aber mir gefällt es bis hierher.
... und der werdende Papa ist begeistert.

Sonntag, 6. Januar 2013

2012 war kein...

... Nähjahr.
2012 war kein Blog-Jahr.
Es war so groß und spannend und viel.
Darum war es ein kurzes Jahr.
Ein schnelles.
Haus kaufen, sanieren, renovieren. Schwanger werden. Umziehen. Einrichten. Schwanger sein. Noch immer viele kleine Baustellen.
Dann gab es:
Das erste Nebenher, das sich immer wieder an die allererste Stelle drängeln wollte: die Arbeit. Die Schule, die Schüler und in diesem Jahr einige ganz neue Belastungen und Stressquellen...
Und das zweite Nebenher: die Freizeit und die Hobbys und darunter auch die Näherei und Bloggerei.
Ich starte darum keine großen Rückblicke auf meine Nähergebnisse. Es waren in etwa drei Kleider, vier Röcke, zwei Oberteile und dann doch auch einiges an Schnick und Schnack, den ich aber nicht geschafft habe zu knipsen und wenn, dann nicht zu posten.
Mein liebstes Kleid 2012 war dieses:


Aber das passt nicht mehr.
Darum ist mir mein Weihnachtskleid gerade lieber. Ich zeig es nun noch mal. Weil das ja auch noch aussteht. Mehr Weihnachtskleider gibt es beim Herzfinale des Sew Alongs hier zu sehen.



Ich überlege es noch mal aus einem schwarzen Jersey-Schnäppchen zu nähen.
Aber zuerst ist mein erstes Nähexperiement für den kleinen Mann im Bauch dran.

Und 2013?
Wird noch viel mehr und größer und spannender.
2013
wird
GUT.